FAQ – Gewerbebau
Der persönliche Austausch mit unseren Kunden steht für uns an erster Stelle.
Viele Fragen klären sich im direkten Gespräch – dennoch haben wir hier die häufigsten Themen rund um unsere Fundamentsysteme und Industrieböden im Gewerbebau für Sie zusammengefasst.
Für welche Gebäudetypen ist das MaxTec-System geeignet?
Das MaxTec-Fundament- und Bodenplattensystem eignet sich für Industrie- und Gewerbehallen, Logistik- und Produktionsgebäude, Werkstätten, Hallen mit Büro- oder Ausstellungsflächen sowie Sonderbauten mit hohen statischen und thermischen Anforderungen.
Ist der Industrieboden direkt nutzbar?
Ja. Die Bodenplatte wird als flügelgeglätteter Industriefußboden hergestellt und ist – je nach Nutzung – direkt nutzbar oder belagsreif. Zusätzliche Estrich- oder Aufbaukonstruktionen sind nicht erforderlich.
Welche Betonqualitäten und Expositionsklassen werden eingesetzt?
Standardmäßig kommen Betone der Güte C25/30 bis C30/37 zum Einsatz.
Die Auswahl der Expositionsklassen (z. B. XC, XF, XA) erfolgt projektspezifisch auf Grundlage der Nutzung, Umgebungsbedingungen und statischen Anforderungen.
Ist eine hohe Oberflächenbeständigkeit (z. B. XM2) möglich?
Ja. Industrieböden können gemäß DIN EN 206 / DIN 1045-2 für mechanische Beanspruchungen bis XM2 ausgelegt werden.
Die konkrete Auslegung (Betonrezeptur, Bewehrung, Faseranteil, Oberflächenbearbeitung) erfolgt projektbezogen.
Wie wird mit Tausalz- oder chemischer Beanspruchung umgegangen?
Eine Tausalz- oder chemische Beständigkeit ist nicht allein über den Beton sicherzustellen.
Bei entsprechenden Anforderungen empfehlen und realisieren wir separate Oberflächenschutzsysteme (OS-Systeme) nach DAfStb-Richtlinie, optional als Zusatzleistung.
Wie groß können fugenlose Bodenflächen ausgeführt werden?
Je nach Geometrie, Nutzung und statischem Konzept können fugenarme bzw. fugenlose Flächen bis ca. 1.800 m² realisiert werden.
Grundlage ist ein projektspezifisches Fugen- und Risskonzept.
Ist eine spätere Nutzungsänderung möglich?
Ja. Durch die integrierte Flächenheizung, die robuste Konstruktion und definierte Dübeltiefen bleibt der Boden hoch flexibel für spätere Umnutzungen, Maschinenaufstellungen oder neue Halleneinteilungen.
Welche Rolle spielt die Flächenheizung im Gewerbebau?
Die Flächenheizung ist vollständig in die Bodenplatte integriert.
Der Beton fungiert als großflächiger Wärmespeicher, ermöglicht niedrige Vorlauftemperaturen und reduziert die Betriebskosten deutlich – ideal für Wärmepumpen und regenerative Systeme.
Wie viele Heizkreisverteiler werden eingesetzt?
Die Anzahl der Heizkreisverteiler richtet sich nach Hallengröße und Heizkreisaufteilung.
Ein Heizkreis deckt typischerweise ca. 20 m² ab. Große Hallen werden mit mehreren, klar strukturierten Verteilern ausgeführt.
Können Eigenleistungen des Bauherrn eingebracht werden?
Ja – und das ist eine unserer großen Stärken.
Je nach Projekt können z. B. Erdarbeiten, Teilbereiche der Bewehrung oder vorbereitende Leistungen bauseits erbracht werden. Umfang und Schnittstellen werden klar definiert und technisch sauber abgestimmt.
Wie läuft die Abstimmung mit Hallenbauern und Fachplanern?
MaxTec übernimmt die Schnittstellenkoordination zwischen Bauherr, Hallenbauer, Tragwerksplaner, TGA-Planung und weiteren Gewerken – für klare Abläufe und kurze Bauzeiten.
Wird der Potentialausgleich berücksichtigt?
Ja. Der Potentialausgleichsleiter innerhalb der Bodenplatte wird nach geltenden Normen eingebaut und mit dem bauseitigen Ringerder verbunden.
Die Ausführung wird dokumentiert und dem Elektriker übergeben.
Wann kann mit dem Hallenbau begonnen werden?
In der Regel kann der Hallenaufsteller nach ca. 7 Tagen mit der Montage beginnen, da der Beton zu diesem Zeitpunkt bereits einen Großteil seiner Festigkeit erreicht hat.
Ist eine bundesweite Umsetzung möglich?
Ja. MaxTec realisiert Projekte bundesweit und arbeitet mit eingespielten Montage- und Logistikpartnern.
